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Ein Wochenende in Medellín

Während ich diesen Beitrag schreibe liege ich bei gefühlten 20°C in einer Hängematte auf der Terrasse des Waffelhauses, schaue auf den Bildschirm, eine Seilbahn und eine Palme mit unreifen Kokosnüssen und höre Vogelgezwitscher, Verkehr und Schreiverkäufer.

Ich hab meinen Jetlag mittlerweile überwunden und die letzten Tage teils fleissig und teils faul erholsam verbracht:
Fleissig z.B., weil ich viele Stunden spanisch gepaukt habe (in den nächsten Tagen gibt’s dazu noch Privatunterricht), mir ne Wohnung angeschaut habe (und weitere anschauen werde), mir ne kolumbianische SIM besorgt habe (bzw. gekauft bekommen habe) und anderen Fleissigkeitskrams erledigt habe.
Erholsam, weil ich z.B. einige Stunde in oben genannter Hängematte verbracht habe, den Cerro el volador (einen naturbelassenen großen Hügel in Medellín) besucht habe, weil ich… Nun ja, ich hab viel Zeit in der Hängematte verbracht :-)

Mix-Medellin (23)

Medellín liegt auf 1500m und ist mit 2,7 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kolumbiens. Sie ist umringt von Bergen, auf denen es auch viele barrios (Stadtviertel) gibt, die dann z.B mit der Seilbahn (el cable) oder diversen Rolltreppen erreicht werden können (neben spanisch lernen, mein Plan für heute). Die Leute hier in Medellín sind alle freundlich und hilfsbereit. Bei uns im barrio hört man immer von irgendwoher lateinamerikanische Musik und meistens auch die Schreiverkäufer, die ich so lustig finde. Die laufen oder fahren mit Karren durchs barrio, um Früchte, Getränke Besen oder anderes Gedöns zu verkaufen und preisen ihre Waren im 20-Sekunden-Takt lauthals an :-)

Ich hab hier schon einige neue Gerüche, Geräusche, Flora, Fauna, Speisen und Getränke kennengelernt. Die Kolumbianer kennen lustigerweise bis auf Salz kein Gewürz und an Kräutern kennen sie wohl auch nur Koriander. Das macht das mir bisher bekannte einheimische recht fad, aber hier im Waffelhaus sind wir gut ausgestattet, um lecker zu essen. Ernähren tu ich mich bisher von arepas mit Butter, Käse, Spiegelei, Marmelade (abhängig von der Tageszeit) und süßem Brot mit Käse oder Marmelade. Dazu gibts Tee (gibt nur schwarz oder grün), Kaffee, Wasser und Cervesa. Die lokale Kulinarik wurde und wird auch weiterhin probiert.


Kurioses Anderes
– Toilettenschüsseln sind immer zu 3/4 mit Wasser gefüllt
– Benutztes Klopapier kommt daneben in den Mülleimer
– Überall Straßenverkäufer
– Dazu schreiende Straßenverkäufer

Meine Zeit in der Schweiz

Panorama Zug
In den letzten 9 Monaten habe ich viele tolle neue Leute kennengelernt, viele leckere Kulinarien und Kalorien zu mir genommen, neue Getränke lieben gelernt, interessante Eindrücke und tolle Erlebnisse gesammelt. Schöne 9 Monate hatte ich in der Schweiz. Danke an alle! :-)

http://vimeo.com/66721967

What if money didn’t matter

http://www.youtube.com/watch?v=3MxRIn-C4zU

So I always ask the question: What would you like to do if money were no object?

How would you really enjoy spending your life? Well it’s so amazing as the result of our kind of educational system, crowds of students say ‘Well, we’d like to be painters, we’d like to be poets, we’d like to be writers’ But as everybody knows you can’t earn any money that way! Another person says ‘Well I’d like to live an out-of-door’s life and ride horses.’ I said ‘You wanna teach in a riding school?’ Let’s go through with it.

What do you want to do? When we finally got down to something which the individual says he really wants to do I will say to him ‘You do that! And forget the money!’ Because if you say that getting the money is the most important thing you will spend your life completely wasting your time! You’ll be doing things you don’t like doing in order to go on living – that is to go on doing things you don’t like doing! Which is stupid! Better to have a short life that is full of which you like doing then a long life spent in a miserable way.

And after all, if you do really like what you are doing – it doesn’t really matter what it is – you can eventually become a master of it. It’s the only way of becoming the master of something, to be really with it. And then you will be able to get a good fee for whatever it is. So don’t worry too much, somebody is interested in everything. Anything you can be interested in, you’ll find others who are. But it’s absolutely stupid to spend your time doing things you don’t like in order to go on spending things you don’t like, doing things you don’t like and to teach our children to follow the same track. See, what we are doing is we are bringing up children and educating to live the same sort of lifes we are living. In order they may justify themselves and find satisfaction in life by bringing up their children to bring up their children to do the same thing.

So it’s all retch and no vomit – it never gets there! And so therefore it’s so important to consider this question: What do I desire?