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Tourtagebuch – Tag 14

https://vimeo.com/96340489

Nun bin ich seit etwa 2 Wochen unterwegs, hab schon viel gesehen und viele Leute kennengelernt. Am 5. Tag meiner Tour hab ich die AMGEN Tour of California miterlebt, dazu gibts hier mehr zu lesen. Eines Tages haben Mathilde und ich von einer Klippe aus eine Grauwalmutter mit ihrem Grauwalbaby an der Küste entlangschwimmen sehen. Meine ersten Wale :-)

Am selben Tag haben wir auch Tom, mehrmals getroffen und den Abend auf dem Campingplatz mit ihm verbracht. Jeder Mensch hat ein Hobby. Seines ist ausgefallene Liegeräder aus Holz zu bauen: http://www.woodenbikes.com. Am Tag danach gab es in Oceano keinen Campingplatz mit Hike & Bike Area. Die Campingplätze sind normalerweise für große Wohnmobile oder Autos mit Zelt ausgelegt, aber viele haben auch eine Hike & Bike Area für die verrückten Leute, die sich mit dem Fahrrad oder gar zu Fuss fortbewegen. Da wir auch nicht weiter oder zurück wollten, hatten wir Glück, dass Fred (ein seit 20 Jahren durch Kalifornien tourender Iraner) uns eingeladen hat unser Zelt auf seinem Campground aufzustellen. Dort gesellte sich auch nächsten abend auch noch Bastien aus Frankreich zu uns. Die nächsten Tage haben wir in Santa Barbara verbracht, bei Eric und Matt die Couch gesurft, ein bisschen abgehangen, Godzilla (sehr tiefgreifender Film ;) im Kino gesehen und ein bisschen im REI (Outdoorshop) geshopped. Ich bin nun umgestiegen vom Spirituskocher auf Gaskocher. In Los Angeles im Burger King hab ich noch ein cooles Gespräch mit Eric gehabt, der jeden Tag einen Unbekannten nach seiner Geschichte fragt :-)

Mathilde hat sich in Santa Barbara gen New York verabschiedet und seitdem bin ich mehr oder weniger erstmal wieder alleine unterwegs. Momentan bin ich in Los Angeles, aber dazu gibt’s dann später vielleicht nen eigenen Artikel :-)

PS: Wenn jemand irgendwelche Fragen hat zur Verpflegung, Fahrrad, Camping, Amerikaner, Strassen, Tieren oder was auch immer: her damit!

Morgen gehts nach L.A.

Tomorrow I will reach Los Angeles. This this an excerot of a “Cycling the Pacific Coast” book I got in my hands:

Riding through Los Angeles area is more than just physically demanding; it is mentally exhausting. This long ride will require the use of every riding skill you have. It will require that you are constantly alert and concentrating not only on the traffic around you, but on the directions as well, to avoid missing crucial turns and intersections, Riders who have big-city commuting practice will have a definite advantade.

The amound of traffic increases and the shoulder virtually disappears.

Cyclists must leave the Pacific Coast Highway and make their way along a series of hectic bike paths and crowded city streets.

Travel through any large city is demanding. Riding through the nine cities that make up the Los Angeles coast area stresses the word “demanding” to a whole new dimension. Do not except to make good time, no matter how string rider you are, City streets are shoulderless and busy, and progress is constantly interrupted by stoplights.

The easy-to-follow bike path that weaves along the beaches for part of the way is often jammed with people, causing travel to be slow and frustrating.

AMGEN Tour of California – In Big Sur

https://vimeo.com/95877282

Vor ein paar Tagen haben wir in Big Sur die vierte Etappe der AMGEN Tour of California mitbekommen. Als faire Sportler sind wir etwas langsamer gefahren, haben pausiert und die Jungs ziehen lassen. Waren viele der großen Teams (Team Sky, BMC, Cannondale, Garmin, Giant, Omega Quickstep, Trek, …) dabei, die auch die Tour de France fahren und als Vorbereitung hier und da alle möglichen Rennen fahren.Sieger der Tour of California nach 8 Tagen und 1142 Kilometern der Engländer Bradley Wiggins, der vor 2 Jahren die Tour de France gewann.

Auf den folgenden Kilometern haben wir dann weggeworfene Flaschen und Taschen der Fahrer samt Leckereien gefunden :-)

Tourtagebuch – Tag 4

http://vimeo.com/95239905

So! Die ersten 4 Tage sind geschafft. Und somit auch etwa die ersten 300 km. Die Pazifikküste ist echt schön, wenn auch teilweise sehr windig. Zumeist gabs aber Rückenwind, da dieser aus Nordwest bläst. Unterwegs trifft man viele Leute, die alle ganz interessiert sind, wo man herkommt und was mit dem Fahrrad vorhat und dann erstaunt aus der Wäsche gucken, wenn man mit “going to New York” antwortet. Aber bisher alle sehr nett und hilfsbereit, wenn es um Umwege, Wasser oder sonstige Auskunft geht. Mit der Knarre hat noch keiner auf mich gezielt :-p

Auf den Campingplätzen lernt man auch viele Leute kennen. So hab ich schon eine Einladung nach Polen und reise momentan mit Mathilde aus Frankreich. Ich hab zum ersten mal frei lebende Seelöwen gesehen (die wirklich Krach machen können), Waschbären (die Nachts die Verpflegung wegfuttern), Rehe, Reichhörnchen, bunter Vögel, ein klitzekleines Krokodil und ne Menge toller Aussichten :-)