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Australien Tourtagebuch – Tag 1 – Mein Weg nach Austalien

  • Bahnfahrt von Bochum nach Frankfurt: 3 Stunden
  • Warten in Frankfurt: 5 Stunden
  • Flug von Frankfurt nach Dubai: 6 Stunden
  • Warten in Dubai: 4,5 Stunden
  • Flug von Dubai nach Perth: 8 Stunden
  • Warten in Perth: 7 Stunden
  • Flug on Perth nach Darwin: 4,5 Stunden
  • Fahrt mit dem Rad vom Flughafen Darwin zu meinem Warmshower Host Alex:

In Darwin angekommen habe ich mich erstmal daran gemacht das Rad, das ich zusammen mit all meinen anderen Klamotten in einem Fahrradkarton gestopft hab, zusammenzubasteln. Da gab es dann die ersten neugieren Blicke und Gespräche. Das basteln hat ein Weilchen gedauert und währenddessen fing es erst an leicht zu regnen, wurde dann aber auch fix stärker. Ich schrieb meinem WS-Host Alex:

“Took me some time but finished assembling my bike. Not sure about waiting for the rain to stop or to ignore it. What do you think? Is there a chance it stops raining in the next 30min or will it more likely go on and on?”

Seine Antwort war:

“no point waiting. it will go all day. you have to come in time for the monsoon”

Er hat das beängstigende Wort mit M gesagt. Ich also mein Regenschutz über die Taschen, Regenjacke übergezogen, bei Google Maps schnell die Route eingetippert, das Handy in die Kartenhülle der neuen Lenkertasche gestopft und dann meine ersten Kilometer in Australien bei 30°C und strömenden Regen gefahren :-)

Und weil das alles so lustig ist auch noch zur komplett falschen Adresse!
Google hat mich, um zur Adresse “43 Ryland Road, Darwin” zu kommen durch das wirklich schöne Casuarina Coastal Reserve geschickt, allerdings zum Royal Darwin Hospital und nicht zu Alex. Warum auch immer. Naja, als ich es bemerkt habe, gings dann halt zur richtigen Adresse und dazu größtenteils die Trower Road runter fahre. Also fuhr ich die Trower Road runter.

Ich fuhr und fuhr und hatte Regentropfen auf der Brille, ungewohnte Linksverkehr, Jetlag, Regentropfen auf der Kartenhülle und mein Handy verloren!

Ich habe nichts mehr durch die Folie der Kartenhülle gesehen und Google Maps hat auch nicht mehr mit mir gesprochen, also musste es weg sein. Trotteltobi, dachte ich mir. Keine Stunde auf dem Rad und schon das Handy verloren. Ich radelte also langsam auf dem Bürgersteig zurück, den Blick auf die Straße gerichtet, auf der ich mein armes, überfahrenes Handy vermutete. Hab’s allerdings bis zu der Stelle, an der ich das letzte Mal drauf geschaut habe, nicht gefunden. Ein bisschen traurig und resigniert stocherte ich in der Kartenhülle herum und fand dort mein Handy, das wohl dachte es wäre superlustig sich einfach mal auszuschalten :-)

Nach ein paar letzten Kilometern kam ich klatschnass aber glücklich bei meinem Warmshower Host Alex an :-)