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La Caverna Guarracos en El Peñon

http://vimeo.com/90087903

Letztes Wochenende habe ich an einer spektakulären Höhlentour teilgenommen. Erstmal mussten wir eine Stunde durch die kolumbianischen Anden in Santander wandern, was schon an sich atemberaubend ist, bevor wir dann zum Eingang der Höhle gekommen sind. Eine unglaubliche Erfahrung tief drinnen in einem riesengroßen Gebirge zu stecken mit Stalagmiten Stalagtiten, tropfendem Wasser, kleinem See samt unterirdischen Fluss. Wirklich phänomenal, was Mutter Natur da in Millionen von Jahren zusammengebastelt hat. Ich war als einziger Anfänger unter den Höhlen-Kletter-Experten mit dabei und bin heile rein, runter, hoch und wieder raus rausgekommen :-)

Tobi auf dem Pferd

http://vimeo.com/85491919

Vor ein paar Wochen habe ich meine ersten Stunden auf einem Pferd verbracht. Wir waren noch einmal in dem schönen Dorf Jardin und dort gibt es einen tollen Wasserfall, der durch ein großes Loch in eine Höhe fliesst (oder fällt?). Dorthin gelangt man entweder durch eine lange Tageswanderung oder durch einen langen Tagesritt. Und dann war die Zeit reif für Tobi zum ersten Mal in seinem Leben auf einem Pferd zu sitzen :-)

Nach einem spontanen Grillabend mit diversen tollen Leuten, haben uns dann für den Pferderitt entschieden und am nächsten morgen um 8:00 ging es los. Ich bekam das größte Pferd aus der Gruppe und nach ein paar Minuten komisch seltsamen auf-dem-Pferd-sitzen-Momenten, hab ich mich aber doch schnell dran gewöhnt. Mein Pferd taufte ich auf den Namen Helga und wir kamen super miteinander zurecht: ich liess Helga am Wegesrand fressen, wenn sie wollte und ich es nicht eilig hatte und sie gehorchte dafür mir aufs Wort, bzw schnalzen und an den Zügeln ziehen. Ich glaube für die ersten Reitstunden war das, was wir da gemacht haben schon ziemlich fortgeschritten. Es ging teilweise richtig fies steiniges und enges Gelände bergauf, wie auch bergab. Wir sind über Felder, durch Schlamm und Flüsse, schmale Wege im Urwald und mit toller Aussicht auf die kolumnbianische Landschaft etwa 3 Stunden zu der Höhle geritten (und haben mit dem Pferdeboss Leo den ein oder anderen Schluck Aguadiente getrunken ;-)

Zu Schluss kletterten und wanderten wir noch etwa 20min durch den Urwald bis wir an der Höhle ankamen. Nach dem Ritt in der Sonne tat der Sprung ins kühle Nass und die Berieselung des fallenden Wasser besonders gut. Dann haben wir erstmal gemütlich was gegessen:  in Bananenblätter eingewickelte Banane, Reis und Fleisch. Eigentlich fehlte dann nur noch meine Hängematte ;-)

Zurück ging es dann auch wieder diesen unglaublichen Weg, der schon als Wanderung recht anspruchsvoll gewesen wäre, die Pferde aber einfach mal so mit uns auf dem Rücken zurücklegten. Als krönenden Abschluss hat es die letzten 20min nochmal ordentlichen tropischen Regen gegeben, so dass wir auch ordnungshalber bis auf die Unterbuxe durchgenässt wieder bei unserer Finca ankamen. Ich mag zwar lieber Katzen, aber Pferde mag ich nun auch ein bisschen. Alles in allem eine tolle Erfahrung!