Island – Tag 4 – Emstrur

(de / en)

Wir starteten in sonnigem Wetter durch grünes Gebüsch und Wiesen, die dann aber hurtig zu Asche und Stein wurden, sobald es bergauf ging. Mittlerweile waren wir an einem Punkt, an dem wir uns spaßige Spielchen ausgedacht haben: entgegenkommende Wanderer auf vier Unterschiedlichen Sprachen grüßen. Alle gleichzeitig ein anderes Lied auf den Lippen pfeifend am nächsten Wanderer vorbei. Und diesmal neu im Repertoire: “Everybody dance now”. Geht folgendermaßen: Wir kommen an einer Gruppe Wanderer vorbei, Thorsten fängt plötzlich laut an zu singen “Everybody dance now”, woraufhin alle vier anfangen zu tanzen und diese Melodie singen. Wir haben damit erfolgreich eine ‘Wanderer-jodelt-auf-einem-Stein’-Videoaufnahme gesprengt und großen Beifall bekommen. Einige Tage später sprachen uns im BSI zwei Wanderer darauf an, die uns zufällig haben tanzen sehen :-)

Auch ein neues Spielchen. Die Lokomotive. Wohlwissend mehr lustig als schnell ;-)

https://vimeo.com/140565482

Nun ja. Wir wanderten so vor uns hin und waren ganz zuversichtlich, dass wir bald da wären und rechneten mit nix Bösem mehr. Doch dann kam noch dieser Anstieg:

Nach einem kurzen Päuschen samt Nickerchen (Tobi zumindest) gings dann noch den Berg hoch. Und von dort war es auch nicht mehr weit nach Emstrur, wo wir uns einen schönen abgelegenen von Bächen umflossenen Vulkanascheplatz zum campen ausgesucht haben. Und in Emstrur bekamen wir von den Hüttenwärterinnen (Campingplatz ist immer an einer Wanderhütte) unsere Hiobsbotschaft: Am nächsten Tag zieht ein Sturm auf, der es unmöglich macht weiter zu wandern. BÄM! Nach mehrmaligen beratschlagen, nachfragen und diskutieren sah es so aus:

  • Ruhetage einlegen und zelten wurde aufgrund des Sturms nicht empfohlen
  • Ruhetage in einer Hütte einlegen war nicht möglich, da diese voll waren und keine weiteren Wanderer aufnehmen konnten
  • Am nächsten Tag von Emstrur von nem Bus ‘evakuieren’ lassen
  • Am nächsten Tag früh los und ne schnelle kurze Etappe nach Hvanngil und von dort mit dem Bus ‘evakuieren’ lassen

Wir entschieden uns fürs letztere und gingen zeitig schlafen und sollten noch sehen, was der nächste Tag uns bringt!

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